Wappenneustiftung Familie Haeschke

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Haeschke
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Haeschke » 22.12.2020, 19:45

Danke für eure Ideen.
Danke auch an die Skizze von Dietje, wir finden Sie allerdings eher ungeeignet, es ist etwas zu viel des Guten :D aber danke trotzdem für die Mühen!

Die Idee mit den Sparren finde ich super, ich habe mal eine kleine Skizze gemacht, zwar nicht mit einem echten Sparren, aber einer Spitze, was sagt ihr? (Tinktur ist noch nicht festgelegt)

Bild

ist das umsetzbar?


Danke für eure Tipps.

Valentin Haeschke

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kalex1946
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke hi

Beitrag von kalex1946 » 23.12.2020, 02:30

Hallo Valentin,

In Farbe dann etwas so

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Die Idee mit der erniedrigten Spitze als Sinnbild für Haussparren bzw. Hausgiebel und dadurch zu der früheren Schreibweise des Familiennamens Hauske finde ich eigentlich recht gut.

Gruß aus South Carolina
Kurt

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Tejas552
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Tejas552 » 23.12.2020, 09:44

Haeschke hat geschrieben:
22.12.2020, 19:45
Danke für eure Ideen.
Danke auch an die Skizze von Dietje, wir finden Sie allerdings eher ungeeignet, es ist etwas zu viel des Guten :D aber danke trotzdem für die Mühen!

Die Idee mit den Sparren finde ich super, ich habe mal eine kleine Skizze gemacht, zwar nicht mit einem echten Sparren, aber einer Spitze, was sagt ihr? (Tinktur ist noch nicht festgelegt)

Bild

ist das umsetzbar?


Danke für eure Tipps.

Valentin Haeschke

Ich finde den Umweg Hauske - Haeschke - Dachsparren sehr konstruiert und kaum nachvollziehbar. Ich würde diesen Schnitt nur wählen wenn er für sich genommen gefällt, nicht um eine Assoziation zu Haus herzustellen. Aus meiner Sicht harmonisiert der Schnitt nicht besonders gut mit den Fischen.

Gruss
Dirk

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Dietje
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Dietje » 23.12.2020, 10:19

Ich bin der Meinung, die Äsche ist sogar noch eine Ecke weiter entfernt als das Haus, doch Meinungen gehen oft weit auseinander und das ist gut so.
Ich bin mir nicht mehr sicher welcher Heraldiker es schrieb, doch glaube ich mal gelesen zu haben, dass die Wahl eines "Coolen" Symbols bei zu weit hergeholter Assoziation zum Namen durchaus vorzuziehen ist. Wenn also Äsche und Hausgiebel gefallen, was nebenbei bemerkt eine gute Kombi für den Namen ist, dann soll es so sein. Da ich gerade etwas Zeit habe und das Zeichnen von Wappen mir Spaß macht, habe ich auch hiervon nochmal eine Zeichnung angefertigt. Ich finde, zwischen den Fischköpfen könnte durchaus noch eine Anspielung auf den Namen des Stifters erfolgen. Doch dazu werden bestimmt noch Meinungen gehört werden.
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Dietje
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Dietje » 23.12.2020, 10:29

.... ungefähr so oder ähnlich.
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Macht die Sache stimmiger, was denkt Ihr?

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Rheinländer_
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Rheinländer_ » 23.12.2020, 12:54

Die eine Idee war, die beiden Rückenflossen mit einem Sparren zu verbinden und dadurch das "H" zu erzeugen. Aber vielleichtg nicht die beste Idee..
Hier einfach auch noch mal ein anderer Ansatz als Anstoss zu weiteren Ideen....Das Hufeisen ist hierbei aus Wappen vom Geburtsort des Urgroßvaters entliehen..

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Tejas552
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Tejas552 » 23.12.2020, 13:41

Dietje hat geschrieben:
23.12.2020, 10:19
Ich bin der Meinung, die Äsche ist sogar noch eine Ecke weiter entfernt als das Haus, ...
Haeschke klingt wie Äsche. Das ist bewehrte heraldische Praxis. Aber wer weiss schon, dass der Name Haeschke vor 200 Jahren einmal Hauske lautete, und schliesst dann auch noch von einer Spitzteilung auf ein Haus?



Gruss
Dirk

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Tejas552 » 23.12.2020, 14:26

Anstelle weitere Figuren ins Spiel zu bringen, würde nach Reduktionsmöglichkeiten suchen. Man könnte zum Beispiel anstelle des Fischs auf eine Schuppenfeh zurückgreifen und dann den Fisch (oder die Fische) nur in der Helmzier zeigen.

Zum Beispiel:

Eine erniedrigte Spitze in schwarz-goldener Schuppenfeh.

oder
Geteilt im Wellenschnitt, unten schwarz-goldene Schuppenfeh.


Wenn es aber figürlich sein soll, dann gibt es in der Heraldik noch weitere Möglichkeiten Johannes zu symbolisieren. Z.B. als Lamm Gottes mit Kreuzfahne oder als sogenannte Johannesschüssel. Letztere wird als silberne oder goldene Schüssel mit einem Kopf darauf dargestellt.



Gruss
Dirk

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Dietje
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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Dietje » 23.12.2020, 14:59

Moin Dirk,

bezüglich der Äschen stimme ich Dir voll und ganz zu, nur müsste eine Äsche um "redend" zu sein auch vom Betrachter als solche wahrgenommen werden und nicht pauschal als Fisch. Ich unterstelle der Bevölkerung mal (Fischendes Volk ausgenommen), dass eine Äsche nicht als solche erkennbar ist. Ergo zieht hier die Vorliebe des Stifters, worauf sich mein Post bezog.
Ich pflichte Dir bei, die Äschen zu behalten und halte den Schnitt den der Stifter eingebracht hat für Stimmig. Meine Zeichnung war lediglich die Interpretation des Stifters Vorschlag, ohne weitere Figuren hinzuzufügen.

Beste

Dietje

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Tejas552 » 23.12.2020, 18:42

Dietje hat geschrieben:
23.12.2020, 14:59
Moin Dirk,

bezüglich der Äschen stimme ich Dir voll und ganz zu, nur müsste eine Äsche um "redend" zu sein auch vom Betrachter als solche wahrgenommen werden und nicht pauschal als Fisch. Ich unterstelle der Bevölkerung mal (Fischendes Volk ausgenommen), dass eine Äsche nicht als solche erkennbar ist. Ergo zieht hier die Vorliebe des Stifters, worauf sich mein Post bezog.
Ich pflichte Dir bei, die Äschen zu behalten und halte den Schnitt den der Stifter eingebracht hat für Stimmig. Meine Zeichnung war lediglich die Interpretation des Stifters Vorschlag, ohne weitere Figuren hinzuzufügen.

Beste

Dietje
Hallo Dietje

da stimme auch ich Dir ganz zu. Ich hatte auch schon eingangs darauf hingewiesen, dass kaum jemand eine Äsche erkennt und das Fisch-Motiv nur gewählt werden sollte, wenn es für sich genommen gut gefällt.
Es gab eine Adelsfamilie Häschk von Walpersbach, die, lautmalerisch eine Äsche und redend einen Bach im Schild führte.

Nach diesem "lautmalerischen" Ansatz könnte der Stifter aber auch die Esche, also den Baum wählen. Auch dagegen wäre absolut nichts einzuwenden, wenn der Baum als Motiv gefällt.

Gruss
Dirk

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Rheinländer_ » 23.12.2020, 19:05

Vielleicht Alternativ ein HInweis auf die Herkunft Sachsen???

Auf die Schnelle nicht anders umsetzbar gewesen....

https://ibb.co/YLYKf5x

(oder in Kreuzform)

https://ibb.co/K6gxGHS

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Haeschke » 23.12.2020, 20:06

Erst einmal danke für die vielen Vorschläge und Ideen, vor allem für die Skizzen, ihr macht euch echt Mühe.

Die Aussage dass ein Haus für den alten Namen Hauske weit hergeholt ist mag stimmen, aber die Version von Rheinländer (danke nochmal) mit dem Spitzenschnitt gefällt uns dennoch sehr gut, unabhängig von der Bedeutung. Es ist simpel und dennoch harmonisch. Mehr braucht es auch gar nicht. Leider können wir im Stammbaum nicht auf einen traditionellen Beruf zurückgreifen oder eine spezielle Ortschaft, die Familie war immer recht mobil, bis heute übrigens. Einen speziellen Herkunftsort aufzunehmen würde der Familiengeschichte eher nicht gerecht werden.

Die beiden verbundenen Äschen die ein "H" bilden wollen wir unbedingt als zentrales Element behalten. Und dann einfach noch eine Schildteilung, gibt es hierzu noch weitere Ideen?



Bezüglich der Farbe sind wir immer noch unentschlossen, Schwarz-Gold ist zwar schön, aber vielleicht gibt es ja bessere Alternativen, was sagt ihr dazu? Muss sich nicht auf einen Ort beziehen. Weiß-blau gefällt uns z.B. auch.

Aber für den Moment würde ich das Thema Farbe erst einmal hinten anstellen, das kann man dann ja immer noch entscheiden wenn ein entsprechender Inhalt gefunden wurde.

Entwurfsvariante von meiner Seite (danke an Rheinländer):

Bild




Viele Grüße,

Valentin Haeschke

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Haeschke » 27.01.2021, 18:26

Bin ich richtig in der Annahme, dass es sich dabei um einen Winkelfuß sowie einen Spitzenschnitt im Schildhaupt handelt?
Was haltet ihr von der Kombination?

Gruß,
Valentin Haeschke

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Gernot » 28.01.2021, 09:32

... sowie einen Spitzenschnitt im Schildhaupt
Du musst die Anzahl der Spitzen schon beschreiben:
mit einem durch zwei halbe und eine ganze flache Sturzspitze abgeteiltes Schildhaupt (auch noch nicht schön...)

Zwar finde ich die Assoziation Äsche-Haeschke OK. Aber ich bitte im Namen aller nichtjagenden und nichtfischenden Heraldiker darum, in der Blasonierung dann einfach einen Fisch zu erwähnen, vielleicht mit dem differenzierenden Begriff Äsche in Klammern. Ich erinnere mich an Fall mit dem Königsweih (DWR vor einiger Zeit), den ich erst als "Rotmilan" nachgooglen musste. Und wie bitte sollte ich einen roten Adler/Falken/Bussard/Sperber/Greifvogel im Wappen als Rotmilan geschweige denn als Königsweih erkennen, mit dem ich dann rekursiv die Familie identifizieren könnte. Das gleiche Problem wirst du haben, wenn Äschen und nicht Fische im Wappen sind.

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Re: Wappenneustiftung Familie Haeschke

Beitrag von Haeschke » 06.03.2021, 23:19

Ich verstehe. Vielen Dank für die bisherige Hilfe aus diesem Forum.

Die Blasonierung des Schildes würde ich also wie folgt formulieren (unter Vorbehalt der Farbgebung!) :

"In Gold mit einem oben durch zwei verkürzte schwarze Sturzspitzen und unten durch einen schwarzen Winkelfuß abgeteiltes Schildhaupt zwei gekreuzte rote Fische (Äschen)"


Dürfte ich um einen Aufriss des Schildmotivs mit mehreren Farbvariationen bitten :mrgreen: ?

Vielen Dank!

Valentin Haeschke

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