heraldische Weihnachtsgeschichte

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R1126
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Re: heraldische Weihnachtsgeschichte

Beitrag von R1126 » 15.12.2019, 11:56

Gunter, der Geschenkesack - was ich hier heute alles lerne! :D :D
Finde ich klasse!
http://www.illustrationen-wappen.de
De Nihilo Nihil (aus nichts wird nichts)

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Gerd H.z.B.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 15.12.2019, 17:49

R1126 hat geschrieben:
15.12.2019, 11:56
Gunter, der Geschenkesack - was ich hier heute alles lerne! :D :D
Finde ich klasse!
Man lernt halt nie aus. :wink:
Das ist übrigens ein Cousin von Beutolomäus Sack. 8)
Mit besten Grüssen
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Jochen
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Re: heraldische Weihnachtsgeschichte

Beitrag von Jochen » 15.12.2019, 23:06

:lol: :lol: :lol:
Alles Gute all jenen, die Gutes im Schilde führen !

jochen

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Beitrag von Gerd H.z.B. » 16.12.2019, 10:56

Am nächsten Morgen standen sie beizeiten auf und nach dem Frühstück lud Gunter Karl ein mit zu den Wichteln zu kommen. Karl sagte freudig zu und so zogen sie los und stapften durch den Schnee zu den Wichteln. Als sie ankamen war Karl erfreut auf andere Wichtel zu treffen und auch sie freuten sich Karl zu sehen. Sie unterhielten sich noch über Karls Wanderung und die vielen noch zu erledigten Aufgaben bis zum nächsten Weihnachtsfest. Dann führten sie ihn zu ihrer Arbeitsstätte und stellten ihm noch eine wichtige Mitarbeiterin vor. Es war Paula das Geschenkpäckchen. Sie sah aus wie ein typisches Päckchen, das man zu Weihnachten verschenkt um anderen mit dessen Inhalt eine Freude zu machen; schön in glitzerndes Papier verpackt und mit schönem Schleifenband und einer Schleife versehen. Paulas Aufgabe war es das Verpacken zu überwachen und darauf zu achten das alle Päckchen schön aussehen. An der Wand hing auch ein Wappen das Paula gehörte.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 17.12.2019, 10:50

Karl hatte sich von allen verabschiedet und war dann weiter gezogen. Zum nächsten Ort war es noch ein ganzes Stück Weg. Deshalb wollte er auch nicht bummeln und zügig vorankommen. Als er schon eine Zeitlang unterwegs war, traf er auf einen Mann der einen vollgepackten Schlitten hinter sich herzog. Karl stellte sich vor und fragte ob er helfen könne, da er ja in die gleiche Richtung wollte. Dieser stellte sich als Zacharias der Zuckerwarenhändler vor und nahm Karls Angebot gern an. So zogen beide weiter. Da sie nun zu zweit am Schlitten zogen, kamen sie auch gut voran. Karl erzählte dabei von seinen bisherigen Erlebnissen auf seiner Wanderung und Zacharias erklärte ihm, dass er das ganze Zuckerwerk auf seinem Schlitten in den Ort bringt damit es dort für die Weihnachtsfeier schön verpackt werden kann. Er hatte es in verschiedenen Wichtelwerkstätten abgeholt wo es hergestellt worden war. Im Ort angekommen zeigte Zacharias ihm sein Wappen am Schlitten.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 18.12.2019, 11:30

Die Straße hinunter sah er noch jemanden einen voll beladenen Schlitten hinter sich herziehen. Zacharias sagte: “Komm, lass uns helfen gehen. Das ist Sina mit ihrem Schlitten.“ Beide liefen ihr entgegen und halfen mit, den Schlitten zu ziehen. Sina war beiden sehr dankbar für die unverhoffte Hilfe. Als sie am Ziel waren konnten sie sich erstmal ausruhen. Karl wollte wissen was sie denn mitgebracht hatte auf ihrem Schlitten. Sina öffnete einen Sack und gab beiden eine Mandarine. Sie hatte Mandarinen, Orangen, Feigen und allerlei Nüsse und Mandeln mitgebracht für das Weihnachtsfest. Dafür war sie lange unterwegs gewesen bei Händlern weiter im wärmeren Süden. Natürlich wollte auch Sina wissen was Karl denn hierher getrieben hatte und so erzählte er ihr von seiner Wanderung und was er dabei zu finden hoffte. Sina gefiel die Idee von Karl die Wappen in einer Sammlung zusammen zu tragen und zeigte ihm ihr Wappen am Schlitten.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 19.12.2019, 11:14

Ganz still und leise hatte sich noch jemand zu ihnen gesellt und aufmerksam der Erzählung von Karl zugehört. Erst jetzt, als Karl das Wappen von Sina in sein Büchlein malte, hatten sie ihn bemerkt. Er fiel ja auch nicht weiter auf, da er genau so weiß war wie die ganze schneebedeckte Umgebung. Sein schwarzer Hut und seine schwarzen Augen und Mund sowie die rote Nase hatten ihn verraten. Es war der Schneemann Martin, der die ganze Zeit schon bei ihnen stand. Er war allen wohl bekannt, da er immer da auftauchte wo auch Kinder in der Nähe waren. Sie spielten gern mit ihm und er natürlich auch mit ihnen. Am liebsten hatte er es wenn sie um ihn herum eine ordentliche Schneeballschlacht veranstalteten oder mit ihren Schlitten an ihm geschwind vorbei sausten. Er nahm seinen Hut ab und zeigte Karl was er darin hatte. Da war doch tatsächlich im Hut ein gesticktes Wappen das Martin ganz stolz als das seine ausgab. Karl hatte es sich natürlich sofort in sein Büchlein gemalt.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 20.12.2019, 11:34

Karl hatte sich von allen verabschiedet mit dem Hinweis, dass man sich in ein paar Tagen zum Weihnachtsfest in der großen Stadt wieder sehen wird. Als er schon ein Stück aus dem Ort heraus war bemerkte er wie jemand von hinten immer näher kam. Er drehte sich um und sah ein Rentier auf sich zukommen. Es hielt an und wollte wissen wo er den hin wolle. Karl erzählte ihm von seiner Wanderung und was er dabei schon alles gesehen hatte. Das Rentier lud ihn ein aufzusteigen und ihn ein Stück mitzunehmen bis zu seiner Behausung und seiner Familie. Nun ging es schnell voran und es dauerte nicht lange bis sie den Rentierstall erreicht hatten. Die Rentiere ließen Karl gern in ihre Mitte und man erzählte sich so allerlei Geschichten von vergangenen Weihnachtsfesten. Karl musste nochmal von seinen bisherigen Erlebnissen erzählen und blieb über Nacht bei ihnen. Am nächsten Morgen zeigten sie ihm noch das Rentierwappen an der Stallwand bevor er weiterzog.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 21.12.2019, 07:01

Karl durchquerte ein kleines Wäldchen und war nun wieder zwischen winterlichen Wiesen und Feldern unterwegs. Dabei traf er wieder auf einen Schlitten der von einem älteren Mann gezogen wurde. Beide begrüßten sich herzlich, denn sie kannten sich schon lange. Es war Walter der auch zum Weihnachtsfest in die große Stadt wollte. Er hatte aber noch so einiges vorher abzuladen. Karl half ihm den Schlitten zu ziehen und Walter ließ sich von Karl seine Erlebnisse bei der Wanderung durch das Weihnachtswinterland erzählen. Karl wollte, nun wo er mit seiner Erzählung fertig war, von Walter wissen was er denn noch so wichtiges zum Fest in die Stadt bringen muss. Walter erzählte ihm dass er unterwegs war und noch einiges für die Ausschmückung des Festes gesammelt hatte. So hatte er auf seinem SchlittenTannenzweige, Tannenzapfen und Zweige von Winterbeeren geladen. Bei einer kurzen Pause zeigte er Karl sein Wappen am Schlitten.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 22.12.2019, 08:59

Als sie gerade weiterziehen wollten, sahen sie einen Kerl in einer schicken roten Uniform angewandert kommen. Er stellte sich beiden als Norbert der Nussknacker vor und fragte, ob sie denn auch in die große Stadt zum Weihnachtsfest wollen. Als beide das bejahten, freute er sich nun nicht mehr allein weiter wandern zu müssen und half ebenfalls mit den Schlitten zu ziehen. Dabei kamen sie ins Gespräch und Walter erzählte als erster was er denn gesammelt hatte und nun in die Stadt bringen wollte. Nun war Karl an der Reihe und begann von seiner Wanderung und seinen Erlebnissen zu berichten. Dann war Norbert in seiner schicken Uniform mit erzählen dran. Er stammte aus einer alten Familie von Nussknackern und wollte nun das erste mal am Fest in der großen Stadt teilnehmen. Er würde dort jedem, der es wolle, gern beim öffnen der harten Nussschalen behilflich sein. Dann zeigte er Karl sein Wappen auf einem Anhänger den er an einer Kette um den Hals trug.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 23.12.2019, 11:07

Da sie nun zu dritt waren, hatten sie die Stadt recht schnell erreicht. Hier trennten sich nun erstmal ihre Wege. Karl musste seine Ladung noch abliefern, damit alles bis zum großen Fest fertig wird. Norbert wollte sich erstmal um eine Unterkunft kümmern und die anderen auf jeden Fall zum großen Fest wieder treffen. Karl wollte noch eine alte Bekannte besuchen und lenkte seinen Schritt in Richtung der Stadtkirche die mitten im Zentrum war. Dort angekommen begab er sich zum hohen Kirchturm und begann die vielen Stufen empor zu steigen. Oben angekommen begrüßte er freudig seine Freundin. Es war die Kirchturmglocke Doris. Sie freute sich Karl zu sehen und drängte ihn von seinen Erlebnissen bei der Wanderung durch das Weihnachtswinterland zu erzählen. Ganz gespannt hörte sie seinen Erzählungen zu und sog jedes Wort das über seine Lippen kam wissbegierig auf. Als er fertig war zeigte sie ihm ihr Wappen das auf ihrem Rand zu sehen war.
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Beitrag von Gerd H.z.B. » 24.12.2019, 07:54

Sie redeten noch eine Weile über das bevorstehende Fest und wie sehr sie sich schon darauf freuten. Doris zeigte nach unten und zu Karl gewandt sagte sie: “Schau mal wer da kommt.“ Karl blickte in die von Doris gezeigte Richtung und sah Stella die Straße entlang laufen. Karl verabschiedete sich von Doris und rannt die Stufen der Treppe hinunter. Als er aus der Tür trat kam Stella gerade angelaufen. Karl und sie begrüßten sich und er wollte gleich wissen ob sie auch dieses Jahr wieder ganz oben von der Tanne herunterstrahlen wird. Stella war nämlich ein Stern und auch schon im letzten Jahr ganz oben auf der Spitze des Weihnachtsbaumes zu sehen. Sie sagte ihm, dass sie auch dieses Jahr wieder die Ehre hat auf der Spitze des Baumes zu erstrahlen. Karl erzählte auch ihr von seiner Wanderung und den vielen Bewohnern des Weihnachtswinterlandes die er dabei traf. Er zeigte ihr auch sein Büchlein mit den vielen Wappen und sie zeigte ihm dafür ihr Wappen auf einem Amulett.
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Der große Abend war nun gekommen und alle trafen sich zur großen Weihnachtsfeier wie ihr das sicher auch in euren Familien macht. Damit ist die Geschichte am Ende und ich wünsche Allen ein solch schönes Weihnachtsfest wie es die Bewohner des Weihnachtswinterlandes haben.
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Wer die kleine Geschichte nochmal nachlesen oder als PDF herunterladen möchte kann das gern hier tun:
https://wappen.weebly.com/uploads/5/8/4 ... ichtel.pdf
Mit besten Grüssen
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SDanner
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Re: heraldische Weihnachtsgeschichte

Beitrag von SDanner » 24.12.2019, 08:25

Mein Kompliment und herzlichen Dank für diese schöne Geschichte.
Auch dir (und natürlich allen anderen hier) ein schönes Weihnachtsfest!

Egon Ossowski
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Re: heraldische Weihnachtsgeschichte

Beitrag von Egon Ossowski » 24.12.2019, 08:49

Herzlichen Dank für die schöne, unterhaltende Geschichte! Sogar mein geheimer Wusch nach einer PDF-Zusammenfassung wurde erhört. Vielen herzlichen Dank, Gerd!
Dir und allen Lesern wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest.
Mit herzlichen Grüßen
Egon

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R1126
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Re: heraldische Weihnachtsgeschichte

Beitrag von R1126 » 24.12.2019, 11:43

Lieber Gerd,

vielen Dank für Deine schöne Wappeneichtelweihnachtsgeschichte und nicht zuletzt für die schönen
Wappenzeichnungen. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest, ebenso sie allen
Forumsnutzern, -teilnehmern, -lesern und -freunden.

Viele Grüße
Ralf
http://www.illustrationen-wappen.de
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