Siegel/Wappen

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Joachim v. Roy
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Siegel/Wappen

Beitrag von Joachim v. Roy » 18.08.2019, 17:07

Ich teile die Auffassung unseres Kollegen Gerd H.z.B., daß es sich hier um drei A d l e r k ö p f e
(auch: Greifenköpfe) mit hochgerecktem Schnabel handelt (recht gut zu erkennen auf dem roten Wachsabdruck).

MfG

gabelbart
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von gabelbart » 18.08.2019, 18:21

Pasewalk hat 3 Greifen im Wappen, das ist nicht weit weg. Ich suche weiter!Danke

Joachim v. Roy
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Siegel/Wappen

Beitrag von Joachim v. Roy » 18.08.2019, 20:36

Mit Verlaub, nicht 3 „Greifen“, sondern 3 G r e i f e n k ö p f e ,

vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Pasewalk# ... sewalk.svg

MfG

gabelbart
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von gabelbart » 19.08.2019, 08:51

Ja, ok aber hilft trotzdem nicht weiter;)

gabelbart
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von gabelbart » 13.07.2020, 23:13

Ich möchte den Beitrag noch mal hochschieben. Wir haben bisher leider noch nichts finden können. Grüße

gabelbart
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von gabelbart » 29.09.2020, 00:37

Hier bitte noch mal die Frage ob jemand helfen kann

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Berlingo
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Berlingo » 29.09.2020, 01:38

gabelbart hat geschrieben:
29.09.2020, 00:37
Hier bitte noch mal die Frage ob jemand helfen kann
Mich erinnert das Siegelbild an das Wappen von Hartmann von Aue. Einziger Unterschied: Im Siegelbild ist ein Balken zwischen den Adlerköpfen (der fehlt beispielsweise im Codex Manesse bzw. in der Weingartner Liederhandschrift). Spekulation dazu: Der Balken ist womöglich eine Art Beizeichen (vgl. Bastardwappen et cetera)? Oder der Siegelführende lehnt sich an das Siegel/Wappen "von Aue" an, grenzt seine Linie aber durch den Balken ab. Vielleicht auch umgekehrt: Der Balken gehörte ursprünglich zum Siegel-/Wappenbild, wurde aber später einfach weggelassen? Oder der Balken ist bloß eine siegeltechnische Nebensächlichkeit? Wie auch immer, da ist viel Platz für Gedankenspiele, aber die Ähnlichkeit zwischen dem Siegel und den bekannten Wappendarstellungen "von Aue" scheint mir persönlich irgendwie kein Zufall zu sein ...

1001 Grüße

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Joachim v. Roy
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Unbekanntes Wappen

Beitrag von Joachim v. Roy » 29.09.2020, 09:25

Drei A d l e r k ö p f e – früher noch ohne Kronen –
führen auch die schlesischen Grafen v. ROTHKIRCH
vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Rothkirch ... lstatt.jpg .
Gleichwohl glaube ich nicht, daß sich das gefundene Siegel
der Familie v. ROTHKIRCH zuordnen läßt. Dagegen spricht
vor allem die Umschrift des Siegels.

Im vorliegenden Fall käme es darauf an, daß man
die brandenburgischen und pommerschen Urkundenbücher
nach dem gesuchten Wappen durchsieht. Das wäre eine
echte, wenngleich zeitraubende Forschungsarbeit.

Freundliche Grüße vom Rhein

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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Rheinländer_ » 29.09.2020, 11:30

Auch wenn ich von der Materie keine Ahnung habe, sieht der Balken irgendwie belegt aus (evtl. schräggekreuzte Stäbe wie im großen Wappen von Pommern, Grafschaft Gützkow, Jaszo von Salzwedel). Wäre da vielleicht noch ein Hinweis zu holen?

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Lewh
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Lewh » 29.09.2020, 12:10

Rheinländer_ hat geschrieben:
29.09.2020, 11:30
Auch wenn ich von der Materie keine Ahnung habe, sieht der Balken irgendwie belegt aus (evtl. schräggekreuzte Stäbe wie im großen Wappen von Pommern, Grafschaft Gützkow, Jaszo von Salzwedel). Wäre da vielleicht noch ein Hinweis zu holen?
Das stimmt.
Man sieht es im Wachs nicht aber in der Abbildung vom 18.8.
Es sieht aus wie schräggestellte Kreuze mit Kreisen/Rundungen an den Enden. Jeweils sind nur die obere und die seitlichen Endungen zu sehen. Insgesamt zähle ich sieben davon die aber versetzt stehen. Vielleicht Hermelin?
Grüße
Lars

So wie hier nur das das Hermelin schräg gestellt wäre:
https://images.app.goo.gl/C6EQxXH1aomC3eRk6
Bild
Zuletzt geändert von Lewh am 29.09.2020, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.

Rheinländer_
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Rheinländer_ » 29.09.2020, 12:17

Bild

S: Schild, H: Helmzier....

aus: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 52

Allerdings fehlen auch hier der Balken....

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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Tejas552 » 29.09.2020, 12:21

Joachim v. Roy hat geschrieben:
16.08.2019, 19:31
Ich lese (mit großer Zurückhaltung):

S (IGILLVM) H E R *) H E N R I .. E S [D oder P] E N I D V M

*) wohl für HERR

MfG
Meine Lesung geht in eine ähnliche Richtung:

S' HER HENRI HOESDENIDVM

oder
S' HER HENRIH OESDENIDVM

Die Buchstaben R und H sind kaum auseinander zu halten. Es könnte auch heissen

S' HER HENRI ROESDENIDVM
(Der Schreiber hat das erste R anders geschrieben als die bei letzten R, was irgendwie verwirrt. Trotzdem glaube ich, dass dies die wahrscheinlichste Lesung ist)

Falls der Buchstabe hinter HEN und vor ROESDENIVM ein N wäre, könnte man auch auf den Namen HENNIN(G?) schliessen.

Beim letzten Wort auf dem Siegel dürfte es sich um einen Ortnamen (bzw. Familiennamen) im Genitiv handeln. Vielleicht eine Lateinische Form von Rosenfelde (ein Gut bei Gartz)?

Also
"Siegel des Herrn Heinrich (Henning?) von [Ortsname]"



Gruss
Dirk
Zuletzt geändert von Tejas552 am 01.10.2020, 09:22, insgesamt 12-mal geändert.

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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Lewh » 29.09.2020, 12:22

Auf dem Negativ vom 15.08. sieht man die Kreuze auch eindeutig. Hier zähle ich acht Stück, die schräg gestellt, immer versetzt oben-unten auf dem Balken liegen.

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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Lewh » 29.09.2020, 12:58

S' HER HENRI ROESDENIDVM
vielleicht ist auch gemeint Roes de Nidum (nidum wie Nest)

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Tejas552
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Re: Siegel/Wappen

Beitrag von Tejas552 » 29.09.2020, 13:35

Lewh hat geschrieben:
29.09.2020, 12:58
S' HER HENRI ROESDENIDVM
vielleicht ist auch gemeint Roes de Nidum (nidum wie Nest)
Ja, das ist auch möglich.

Alle Buchstaben, ausser denen in Klammern sind recht gut lesbar. Die beiden "Rs" in Klammer sind nicht so klar, und die genaue Aufteilung der Wörter ist nicht klar.

S' HER HEN(R)I (R)OES DE NIDVM
Siegel des Herrn Heinrich Roes von [Ortsname/Nest?]
S' HER HENNIN OES DE NIDVM (?)

Oder

S' HER HEN(R)I (R)OESDENIDVM
Siegel des Herrn Heinrich von [Orstname/Roesden, Rosen …?]

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Rätsel unlösbar ist.

Gruss
Dirk
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