Wappenneustiftung Familie Röttger

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BeneRoe
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Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von BeneRoe » 14.11.2018, 22:47

Hallo werte Mitforisten,

nachdem mir nun schon seit längerem Ideen für ein mögliches Familienwappen (Röttger) im Kopf habe, würde ich diese gerne einmal von einem fachkundigen Plenum verifizieren lassen. Ich werde die Symbolik der Elemente am Ende des Beitrags näher erläutern.

Schild: Grün gefärbt, darauf ein Kerberos auf dessen Rücken eine (ggf gekrönte) Eule sitzt. Beide Figuren silbern.
Helm: Topfhelm. Darauf - wenn heraldisch vertretbar - eine Helm-/Laubkrone
Kleinod: Ein abflugbereiter Fischreiher.
Helmdecke: In den Farben des Schildes - Grün und Silber.


Als Anmerkungen um hoffentlich zumindest die grundlegendsten Fragen zu beantworten:
Der Familienname eignet sich, zumindest in meinen Augen, nicht wirklich für ein sprechendes Wappen. Was Berufe angeht gibt es keinerlei Tradition. Alles was die Familie vereint sind der Charakter und die Werte für die man einsteht. Diese könnte meiner Ansicht nach kein Tier besser darstellen als der Kerberos. Einerseits Hund (Wachsamkeit, Loyalität, Zielstrebigkeit) andererseits Dämon (Bösartigkeit, Kampfeswille). Man sagt über uns gerne wir seien liebenswerte Arschlöcher. Aber ein Arschloch taugt wohl nicht zum Wappen :lol:
Das zweite Tier ist die Eule. Sie steht zum einen für Weisheit und ist zum anderen das "Wappentier" der Informatik. Beides hat dazu beigetragen, dass ich den gesellschaftlichen Aufstieg geschafft habe. Eine mögliche Krönung der Eule ergibt sich aus dem unersättlichen Streben nach mehr Wissen.
Darüber hinaus hoffe und glaube ich, dass egal wie sich die Welt auch wandelt und was die Zukunft bringt, die genannten Eigenschaften dieser Tiere mir und meinen Nachkommen erhalten bleiben und somit mehr Bestand haben als der aktuelle Beruf oder die Herkunft.

Den Topfhelm bevorzuge ich, weil dieser nicht nur bei Turnieren, sondern auch im tatsächlichen Kampf getragen wurde. Als Soldat hat dies für mich durchaus eine besondere Bedeutung. Nicht aus Spaß, sondern für etwas höheres zu kämpfen ist in meinen Augen etwas, was es verdient hat auch in Symbolik festgehalten zu werden. Die Laubkrone würde ich mir anmaßen, weil ich mich als Offizier durchaus in der Tradition des Adels, zumindest aber in der Tradition ritterlicher Tugenden sehe. Wenn ich das richtig gesehen habe beschäftigt die Frage nach der Krone für einen bürgerlichen aber auch schon mehr als einen Thread :lol:

Das Kleinod soll ein Fischreiher sein, da dieser der Wappenvogel der Gemeinde Kürten ist, in der meine Vorfahren väterlicherseits schon länger beheimatet sind, und die auch für mich einen besonderen Stellenwert hat. Vor allem im Hinblick auf spätere Generationen, sehe ich ihn aber nicht als wichtig genug an, um aufs Schild zu kommen. Als Kleinod würde ich ihn mir aber durchaus wünschen. Abflugbereit um die Verbundenheit zur ursprünglichen Heimat bei gleichzeitigem Streben in die Welt zu symbolisieren.

Das war jetzt doch deutlich mehr Text als beabsichtigt... Ich freue mich jedenfalls auf eure Antworten!

Grüße
Benedikt Röttger

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Gerd H.z.B.
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Gerd H.z.B. » 14.11.2018, 23:16

Willkommen im Forum!

Ein Kerberos ist mal ein sehr seltenes Wappentier. Ich finde das ganze schonmal sehr interessant und schön ausgewählt.
Jetzt kommt es drauf an wo das Wappen eingetragen werden soll, wenn es denn auch darum geht.
Nicht jede Wappenrolle wird einen Topfhelm eintragen und mit der Krone sieht es nicht anders aus.
Mit Grüssen Gerd
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BeneRoe
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von BeneRoe » 14.11.2018, 23:22

Das ging schneller als erwartet. :) Es ist schon beabsichtigt, das Wappen auch eintragen zu lassen und offiziell zu führen.

Das die Krone eine allgemeine Streitfrage ist war mir durchaus schon bewusst. Bzgl des Topfhelms war ich davon ausgegangen, dass dieser durchaus nicht unüblich ist, bzw. war?

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Duppauer1 » 15.11.2018, 00:44

Auch von mir ein Willkommen hier im Forum Herr Röttger,

ich beziehe mich erstmal nur auf eine Eintragung einer Wappenneustiftung in eine Wappenrolle!
Bei einer Wahl des Topfhelmes und der Laubkrone wird es bei den seriösen Wappenrollen Schwierigkeiten geben! Gerd hat das ja auch schon erwähnt!
Aber und das habe ich hier im Forum schon x mal erwähnt, muß man unterscheiden zwischen der Eintragung in eine Wappenrolle und der später tatsächlichen privaten Führung des Wappens.

Bei einer Eintragung des Wappens in eine Wappenrolle, muß man sich den entspr. Eintragungskriterien der jeweiligen Wappenrolle unterwerfen!

Was die spätere Führung betrifft und was in Ihrem Wohnzimmer als Wappen an der Wand hängt ,oder auf dem Briekopf usw, zu sehen ist, ist Ihre Privatsache da kann Ihnen keiner reinreden!
Da können Sie Topfhelm, Bügelhelm, Adelskrone, Wappenmantel, Schildhalter usw. verwenden so wie sie es wollen.

Ich würde erstmal ein Wappen entwerfen lassen, das den heraldischen Grundsätzen entspricht und auch den Eintragungskriterien einer seriösen Wappenrolle entspricht.
Sprich mit Stechhelm und ohne Laubkrone.
Was Sie daraus später machen ist wie gesagt Ihre Privatsache.

Die Idee mit den Schildsymbolen ist für mich ok und Interessant, auch die Schildfarbe grün ist gut gewählt, weil sie nicht sooooo oft in der Heraldik als Schildfarbe verwendet wird.
Und hier noch etwas zur Namesdeutung.
http://www.namenforschung.net/dfd/woert ... c82a96d0a7

Ich wünsche viel Erfolg bei der Erstellung des Familienwappens!

MfG
Dieter

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Tejas552
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Tejas552 » 15.11.2018, 09:08

Der Kerberos in der Heraldik:
https://heraldik-wiki.de/wiki/Kerberos_(Wappentier)

Wenn da noch eine Eule auf den Rücken kommt, kann es eng werden.

Gruss
Dirk

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HFRudolph
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von HFRudolph » 15.11.2018, 09:15

Herzlich willkommen!
Welch schöne Ideen, wenn auch vielleicht etwas viel am Anfang.

Duppauer hat Recht: ein Wappen kann in unterschiedlichen Stilrichtungen gezeichnet werden, die für bestimmte Epochen typisch sind. Die Helmform ist Ausdruck der jeweiligen Stilrichtung. Es bleibt also ein und dasselbe Wappen, ob man es nun mit Topfhelm oder Stechhelm abbildet.

Es gibt den Blason (die Beschreibung des Wappens), nach der dann das Wappen auf unterschiedliche Art und Weise gezeichnet werden kann. Die Stilrichtung gehört nicht dazu, so dass auch die Helmform meines Erachtens nicht angegeben werden muss (man möge mich ggf. korrigieren).

Dagegen würde durchaus zur Beschreibung gehören, wie dieser Kerberos aussieht: spontan wusste ich gar nicht, was das ist und es gibt anscheinend unterschiedliche Vorstellungen davon. Ein dreiköpfiger Hund oder mit anderer Kopfzahl oder mit sonstigen Attributen (rote Augen)? Auch die Farbe der Krone auf der Eule oder die Farbe des Reihers müsste angegeben werden. Mit „flugbereit“ ist wohl dasselbe wie „auffliegend“ gemeint? Ist der nicht immer flugbereit? Bei aller Eleganz für die sprachliche Formulierung sollte die Beschreibung so unmissverständlich sein, dass ein in der Wappensprache bewanderter Zeichner das Wappen allein aufgrund der Beschreibung korrekt wiedergeben können sollte.

Vom persönlichen Geschmack her sind es vielleicht etwas viele Tiere? Es wimmelt schon fast. Nach dem Blason hatte ich daher zunächst an einen Biologen oder Förster gedacht.

Die Korne, ja Duppauer, ich weiß ja nicht, ob man die dann nachträglich privat hinzufügen sollte, denn die gehört eigentlich schon zur Wappenbeschreibung (Blason), auf die man sich festlegt. Das könnte zu massiven Verwirrungen führen. Ich bin hier ursprünglich auch einmal mit einem ganz ähnlichen Ansatz angekommen: Krone kann ja wohl ein Jurist erst Recht haben. Und dann kommen die Offiziere, Ärzte, Professoren, Ratsmitglieder, jeder der mal einen Bürgermeister im Stammbaum hatte und und und. Ich habe daher immer noch eine Version mit offenem Helm in Gebrauch (entweder haben alle den höchsten Feudalgrad oder keiner). Der Topfhelm mit Krone zeigt in Deutschland eigentlich auch einen Fürsten oder König an (meine ich!) - denn zur Zeit der Hochgotik hatte der niedere Adel wie Grafen, Freiherrn etc. auch keine Kronen.

Ich weiß nicht mehr, wer mich damals dankenswerter Weise von der Umgestaltung hin zur Version mit Krone abgehalten hat, ich glaube es war Herr Billet - wenn es ein anderer war, gilt demjenigen mein Dank - das ging etwa so:
„Und, laufen Sie zu Hause auch mit einem Krönchen herum?“
Danach hatte sich das gegessen.

Bei der gekrönten Eule ist das möglicherweise anders, man kann diesem Tier damit den höheren Wert im Kontrast zum Kerberus zuweisen. Allerdings weiß ich nicht genau, ob sich die beiden im Schild vertragen, denn sie sind doch so unterschiedlich. Eine gekrönte Schlange wird teils auch als Symbol für Weisheit/Erkenntnis verwendet, die würde sich vielleicht besser mit dem Höllenhund vertragen - sie steht aber sicher nicht für die Informatik; warum aber überhaupt Informatik? Aus dem status quo heraus. Informatik assoziiere ich auch mit Logik, Mathematik, Binärsystem.

Noch etwas: die Suche nach alten Wappen. Röttger ist ein schöner alter deutscher Name, d. h. mit hoher Wahrscheinlichkeit lassen sich die Ahnen über Standesamtseintragungen und Kirchenbücher zurück verfolgen und da kann es Hinweise auf Wappen geben. Auch wenn noch alte Aufzeichnungen aus der Nazitzeit bestehen, würde ich überhaupt gar nicht von Vollständigkeit ausgehen. Zudem ergeben sich aus den auch jetzt noch ans Licht der Digitalisierung gelangenden alten Aufzeichnungen unzählige Informationen. Allerdings: manchmal kann man dann bis zu seinem Lebensende forschen und ein Wappen wird man nie bekommen. Nach Ansicht mancher Wappenrollen dürfte ich auch nach 20 Jahren noch nicht einmal an eine Neuschöpfung überhaupt denken... für mich persönlich wäre ein altes Wappen tendenziell vorrangig.

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Jochen
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Jochen » 15.11.2018, 09:59

HFRudolph hat geschrieben:
15.11.2018, 09:15

Ich weiß nicht mehr, wer mich damals dankenswerter Weise von der Umgestaltung hin zur Version mit Krone abgehalten hat, ich glaube es war Herr Billet - wenn es ein anderer war, gilt demjenigen mein Dank - das ging etwa so:
„Und, laufen Sie zu Hause auch mit einem Krönchen herum?“
Danach hatte sich das gegessen.
:lol: :lol: :lol: Well roared, Lion ! :lol: :lol: :lol:
Alles Gute all jenen, die Gutes im Schilde führen !

jochen

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Gerd H.z.B. » 15.11.2018, 12:07

Tejas552 hat geschrieben:
15.11.2018, 09:08
Wenn da noch eine Eule auf den Rücken kommt, kann es eng werden.
Das geht schon wenn der Kerberos schreitend mit allen drei Köpfen nach rechts (einer geradeaus gerichtet und jeweils einer nach oben und unten) gezeichnet wird. Dann ist noch genügend Platz für die Eule.
HFRudolph hat geschrieben:
15.11.2018, 09:15
Mit „flugbereit“ ist wohl dasselbe wie „auffliegend“ gemeint?
Flugbereit wird er bezeichnet, wenn er noch am Boden (oder auf dem Helm) steht und die Flügel zum auffliegen ausgebreitet hat.
Mit Grüssen Gerd
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BeneRoe
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von BeneRoe » 15.11.2018, 12:16

@Duppauer1: Ihr Ansatz gefällt mir. Ich bin mir bewusst, dass man im Privaten grundsätzlich nutzen kann was gefällt. Allerdings finde ich das hat dann so eine Beliebigkeit im Gegensatz zu einem eingetragenen, publizierten und "verbindlichen" Wappen. Wie der Unterschied zwischen Freundin und Ehefrau. Die eine ist deutlich leichter Austauschbar als die andere ;) Wenn man sich dann später eine Geliebte nimmt weil die Haarfarbe, bzw der Helm besser gefällt - so what?

@Tejas552: Der Kerberos dürfte dann natürlich nicht schildfüllend positioniert sein ;) Ich dachte eher an den Kerberos im Bereich der unteren Schildhälfte und die Eule in der oberen, oder eine gedachte diagonale Teilung. Dadurch würde die Fläche ggf. besser ausgefüllt werden.

@HFRudolph: Ich gebe Ihnen recht. Es ist noch viel Detailarbeit erforderlich, aber ich merke schon, dass man dabei sehr konstruktive Unterstützung findet ;)
Ob das Wappen aufgrund der Tiere überladen wirkt müsste man dann sehen. Ihre ersten Assoziationen stören moch aber auch nicht wirklich :D
Natürlich käme ich nicht auf die Idee im Alltag eine Krone zu tragen. Wenn Sie das so ausdrücken macht es das deutlich leichter darauf zu verzichten :lol:
Die Schlange ist durchaus ein interessanter Ansatz, insbesondere weil der Kerberos bisweilen mit einem Schlangenschwanz dargestellt wird. Dann wäre das ein durchaus schlüssiger Übergang...
Informatik deshalb, weil ich dadurch der erste Akademiker der (bekannten) Familie wurde. Wobei ich Ihnen dabei aber wieder insoweit recht gebe, dass es sich dabei um ein auf mich bezogenes Attribut handelt und nicht unbedingt um eins der Familie.

@Gerd H.z.B.: Danke! So hatte ich das auch gemeint.

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Duppauer1 » 15.11.2018, 12:52

Na ja wenn das Wappen zu tierlastig sein sollte, bzw. es zu eng im Wappenschild und zu kleinteilig werden sollte, so habe ich ja einen kleinen Wink mit der Namesdeutung zum Namen Röttger gegeben.
Etymologie
Hauptbedeutung
Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Rödiger, Röttger. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch hruod, altsächsisch *hrōth *rōth ‘Ruhm’ und althochdeutsch, altsächsisch gēr ‘Speer’.
Quelle:http://www.namenforschung.net/dfd/woert ... c82a96d0a7

Auch wenn man hier um "10 Hausecken" erst auf den Namensbezug kommt, aber das erklärt ja dann die spätere Symboldeutung des Wappens.

Als Zeichen des Ruhms könnte man im Schild einen Lorbeerkranz oder Krone verwenden, der Speer würde auch gut zum Offizier passen, in die Helmzier dann evtl. die Eule.

Nur mal so ein Vorschlag von mir.
Es müsste natürlich noch abgeklärt werden, ob dieses einfache Schildbild nicht schon vergeben ist.

MfG
Dieter

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von BeneRoe » 15.11.2018, 13:28

Ich fürchte mit dem Motiv des Kerberos habe ich mich schon zu sehr angefreundet um darauf verzichten zu wollen :D Den betrachte ich als gesetzt. Ansonsten finde ich das Motiv des "Ruhmesspeer" wirklich gut! Wie sieht es denn damit aus: der Kerberos hält einen Speer mit Lorbeerkranz (wie auch immer so etwas aussehen kann) oder diese Motive einzeln im (ggf. geteilten) Schild? In beiden Fällen würde die Eule in die Helmzier rücken (würde das ihrer Bedeutung einen Abbruch tun?) und der Fischreiher würde aus dem Wappen verschwinden (bisschen Verlust ist immer).

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Duppauer1 » 15.11.2018, 14:11

Auch eine Gute Idee ! :)
Der Kerberos könnte einen Speer mit Lorbeerkranz halten. Die Eule in die Helmzier evtl. flugbereit den Speer mit Lorbeerkranz im Schnabel, oder stehend/sitzend den Speer mit Lorbeerkranz haltend, oder ohne Speer und Lorbeerkranz.
Genau so könnte man aber auch die Eule im Schild mir dem Speer und Lorbeekranz darstellen und den Kerberos wachsend in die Helmzier.
Obwohl der Kerberos im Schild deutlich weniger zu finden ist als eine Eule.
Also Variationsmöglichkeiten gibt es da viele.
Ich finde wenn die Eule oder den Kerberos in die Helmzier rückt tut das dem Wappen keinen Abbruch.
Es sei denn man führt später das Wappen nur als Schild, dann muß man sich entscheiden, was einem wichtiger im Schild ist.
Zuletzt geändert von Duppauer1 am 15.11.2018, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Duppauer1 » 15.11.2018, 14:28

P.S.
Wenn die Eule in die Helzier rückt, könnte man als Wappenfarben auch schwarz/gold wählen.
Das würde gut ausehen! :)

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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Gerd H.z.B. » 15.11.2018, 14:35

Ich habe den Schild mal grob skizziert:

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Mit Grüssen Gerd
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Re: Wappenneustiftung Familie Röttger

Beitrag von Duppauer1 » 15.11.2018, 14:49

Sehr schön Gerd!
Ich würde den Loorbeerkranz, klassisch unter die Lanzenspitze setzen.
Zuletzt geändert von Duppauer1 am 15.11.2018, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

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