Die Herrschaft Thamm, Kreis Glogau, Niederschlesien

Hier ist der richtige Ort, um über Stammbäume und die Herkunft von Namen zu diskutieren
This is the location to discuss family trees and the origin of names

Moderator: Christian Ader

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Joachim v. Roy
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Die Herrschaft Thamm, Kreis Glogau, Niederschlesien

Beitrag von Joachim v. Roy » 09.03.2014, 16:54

Zu dieser Anfrage
http://forum.genealogy.net/index.php?pa ... adID=61440
darf ergänzend angemerkt werden:

Vom Herrenhaus T h a m m finde ich diese Farb-Lithographie: http://grafikliebhaber.de/tycon/pic.php ... quality=89
Zu dem Litho von 1871/73 gehört noch ein Textblatt, welches ebenfalls im Netz zu finden sein müßte.

Im Jahre 1937 gehörte die bedeutende Herrschaft Thamm, welche zwei Rittergüter und drei Vorwerke nebst einer Försterei sowie eine Ziegelei, eine Brennerei, eine Kartoffelflockenfabrik und eine Mahlmühle umfaßte, der Witwe des Ökonomierats Dr. Bannert (geb. Deloch) zu Radstein im Kreis Neustadt/Oberschlesien.


Freundliche Grüße vom Rhein

Kleinschmid
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Beitrag von Kleinschmid » 09.03.2014, 19:08

Der von Herrn v. Roy angegebene Hinweis zeigt ein Bild aus der Sammlung Duncker. Bei mir funktioniert der Zugriff auf diese Sammlung aus der Berliner Landesbibliothek z.Zt. nicht. Daher hier die Adresse von der Breslauer Uni-Bibliothek - dort läßt sich auch der Text anzeigen: "Die vereinigten Rittergüter Thamm und Buchwald mit den Vorwerken Wilhelmshof und Grenzvorwerk, im Glogauer Kreise in der Nahe der Bahnhöfe Quaritz und Klopschen der Niederschlesischen Zweigbahn gelegen, waren bis zu Ende des vorigen Jahrhunderts in Vereinigung mit einigen benachbarten Gütern im Besitz der Grafen v. Nostiz, gehörten später längere Zeit der Familie v. Sydow und sind seit dem Jahre 1864 durch Kauf an den Landrath a. D. und Landesältesten Wilhelm v. Gräwenitz aus dem Hause Frehne übergegangen. Dieselben enthalten ein Areal von über 5000 Morgen; davon 2300 Morgen Acker, 900 Morgen Wiesen, 600 Morgen Torfmoor, 1200 Morgen Forste. Eine Eigenthümlichkeit von Thamm ist das ausgedehnte Torfmoor von vorzüglicher Güte, dessen reichhaltige Ausnutzung eine verhältnissmäßig hohe Einnahme gewährt. Dasselbe bildet ein Hochmoor von einer Mächtigkeit bis zu 20 Fuß, während das Gefäll nach dem die Besitzung durchfliessenden Sprotteflusse fast die vollständige Entwässerung und trockene Gewinnung des Torfes gestattet, dessen Brennwerth mit der zunehmenden Tiefe der Lage steigt. An industriellen Etablissements sind vorhanden: Brennerei, Ziegelei, Brauerei und Wassermühle, Zur Polizei-Obrigkeit gehören ausser den genannten, die Ortschaften Neu-Heidau und Neu-Hammer."
Eine weitere Aufnahmen von früher [Quelle wie angegeben]:
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Und einige aus neuerer Zeit:
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